Auf rund 1.650 Metern Höhe thront das Hotel The Omnia über Zermatt – im Tal glitzern die Lichter des Ortes, im Hintergrund erhebt sich majestätisch das Matterhorn. Wer hier ankommt merkt schnell: Das Spektakuläre erschöpft sich nicht im Panorama. The Omnia ist ein Ort, an dem Design und Gastlichkeit zu einem ganz eigenen Kosmos verschmelzen. Nicht umsonst wurde das Haus bereits zum neunten Mal in Folge als Boutique Hotel of the Year Switzerland ausgezeichnet.
Schon die Anreise ist Teil des Erlebnisses: Auf einer Anhöhe oberhalb des autofreien Dorfes Zermatt gelegen, führt der Weg per Elektrobuggy vom Bahnhof, dann durch einen Tunnel und mit dem Lift hinauf in eine andere Welt. Oben eröffnet sich ein Haus, das bewusst nicht protzt, sondern einlädt. Große Glasflächen rahmen das Matterhorn wie ein Kunstwerk, die 30 Zimmer und Suiten sind individuell gestaltet, mit bodentiefen Fenstern und maßgefertigten Möbeln. Innen und außen verschwimmen – lassen die alpine Landschaft unmittelbar Teil des Wohnerlebnisses werden.

Das Interieur von The Omnia spiegelt die Leidenschaft des Eigentümers Alexander Schärer, CEO von USM Haller, wider. Designklassiker des 20. Jahrhunderts treffen auf Walliser Handwerkskunst, Holz auf Stein, Beton auf Glas. Das ikonische modulare Möbelsystem von USM Haller – aus Stahlrohren, Metallkugeln und farbigen Metallpaneelen – ist im gesamten Haus funktional integriert: als Sideboards in den Zimmern, als stilvolle Wagen für den Zimmerservice und als Rezeption oder Tablett im Restaurant. Die Idee, die eigentlichen USM Büromöbel in realen Lebenswelten erfahrbar zu machen, führte Alexander Schärer gemeinsam mit dem verstorbenen Architekten und Designer Ali Tayer zu einem sehr persönlichen Projekt: der Eröffnung von The Omnia im Jahr 2006.

Der Name Omnia stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „alles“. Gemeint ist hier das große Ganze: Architektur, Landschaft, Mensch und Moment. The Omnia will kein klassisches Luxushotel sein, sondern ein Ort, an dem sich alles zusammenfügt – unaufgeregt, zeitlos, selbstverständlich. Liebevolle Gesten gehören im The Omnia zum Alltag: handgeschriebene Postkarten auf dem Zimmer, eine Flasche edler Whiskey als Willkommensgruß – symbolisch für Alexander Schärers Wunsch, jeden Gast auf ein Glas einzuladen. Seine persönliche Leidenschaft für Whiskey zieht sich durch bis in die hoteleigene Bibliothek, die mit einer bemerkenswerten Sammlung literarischer Werke und rarer Flaschen ausgestattet ist.

Auch das Restaurant folgt dieser Philosophie des Maßgeschneiderten. Nicht nur, dass die Mitarbeiter maßgeschneiderte Designerstücke, anstatt Uniform tragen – Restaurantmanager Cédérique und sein Team merken sich Vorlieben, erinnern sich an Details und erfüllen Extrawünsche mit einer Selbstverständlichkeit, die selten geworden ist. Nichts wirkt einstudiert, alles persönlich. Mit Executive Chef André Kneubühler hat The Omnia die kulinarische Szene Zermatts erst recht nachhaltig geprägt. Kneubühler arbeitete sieben Jahre lang eng mit Tanja Grandits im Restaurant Stucki in Basel – einer der bekanntesten Köchinnen der Schweiz. Ihre gemeinsame Leidenschaft für Aromen, Farbe und Produktqualität prägt bis heute seine Handschrift.

Das kulinarische Konzept „Alpine Excellence“ stellt Gemüse konsequent ins Zentrum. Kräuter, Beeren, Pilze und alpine Pflanzen stammen aus der Umgebung, regionale und nachhaltig produzierte Zutaten bilden die Basis. Die Küche ist vegetarisch gedacht, lässt sich jedoch individuell um hochwertige Fisch- oder Fleischgänge erweitern.

Der Spa-Bereich setzt die Verbindung aus Natur und Design konsequent fort. Auch hier: USM-Haller-Wände, klare Linien, bodentiefe Fenster. Das Highlight bleibt der Außenpool: hinausschwimmen, während das Matterhorn zum Greifen nah scheint. Aber auch die Spa-Behandlungen sind von der alpinen Umgebung inspiriert – warme Steine vom Matterhorn, Öle aus Pflanzen der umliegenden Berge, Klänge von Wasser und Vogelgezwitscher. Masseurin Virginie weiß genau, „wo es zwickt“ – und arbeitet mit einer Ruhe und Präzision, die lange nachwirkt.
Lang nachwirken, werden auch die Erinnerungen an den Aufenthalt im The Omnia: Wer hier Zeit verbringt, blickt nicht nur auf das Matterhorn – sondern auf ein Haus, das zeigt, wie zeitgemäße Gastlichkeit heute aussehen kann: Omnia eben. Alles.
Schnell zum Luxus: the-omnia.com
Bilder: ©The Omnia, Jessica Bachmann
