Pilates boomt – doch das neue FS8 Studio in München ist mehr als ein klassisches Reformer-Studio. Mit einem innovativen Trainingskonzept, das Pilates, Krafttraining und funktionelle Bewegungen kombiniert, eröffnet die australische Marke ihren ersten Standort in Deutschland und bringt ein Workout nach München, das bereits in Australien, den USA und Großbritannien viele Anhänger gefunden hat.
Der Name FS8 steht für „Functional Style 8“. Dahinter verbirgt sich ein ganzheitlicher Trainingsansatz, der verschiedene Säulen wie Kraft, Beweglichkeit, Koordination und mentale Gesundheit miteinander verbindet. Ziel ist es nicht, möglichst viele Kalorien zu verbrennen, sondern den Körper langfristig stärker, beweglicher und belastbarer zu machen.
Wer beim Stichwort Reformer-Pilates an sanfte Bewegungen und Dehnung denkt, wird bei FS8 nämlich überrascht. Das Konzept verbindet klassische Pilates-Elemente mit funktionellem Krafttraining und dynamischen Intervallen. Trainiert wird sowohl auf dem Reformer als auch auf der Matte, je nach Kursformat. Insgesamt stehen drei unterschiedliche Klassen zur Auswahl: ReformX, das ausschließlich auf dem Reformer stattfindet, Original, das klassische Pilates-Bewegungen mit Mattenübungen kombiniert, sowie Ignite, eine athletischere Variante mit höherer Intensität, mehr Tempo und zusätzlichem Krafttraining. Gerade diese Kombination macht das Konzept außergewöhnlich. Während viele Studios ausschließlich auf den Reformer setzen, schafft FS8 mehr Bewegungsvielfalt, da die Teilnehmer regelmäßig zwischen Matte und Gerät wechseln. Für Einsteiger empfiehlt das Studio zunächst die Kurse ReformX und Original, bevor sie sich an das intensivere Ignite-Format wagen.
Ein Trainingsplan statt Zufallsprinzip
Ein wesentlicher Unterschied zu vielen anderen Pilates-Studios ist die Struktur des Trainings. Anstatt dass jeder Trainer seine eigenen Stunden entwickelt, arbeitet FS8 weltweit mit einem einheitlichen Sechs-Wochen-Programm, das vom internationalen Athletic Team entwickelt wird. Jede Trainingsphase verfolgt dabei einen klaren Schwerpunkt, beispielsweise Gesäßmuskulatur, Haltung oder Core-Stabilität. Dadurch absolvieren Mitglieder aufeinander aufbauende Workouts und können ihre Fortschritte über mehrere Wochen nachvollziehen. Gleichzeitig wissen sie bereits im Voraus, welche Muskelgruppen an welchem Tag trainiert werden. Die Inhalte werden über das Studio, per E-Mail sowie über Social Media kommuniziert.
FS8 München – Weltweit dieselbe Trainingseinheit
Nicht nur der Trainingsplan ist standardisiert. An jedem Tag wird weltweit dieselbe Einheit durchgeführt – unabhängig davon, ob man morgens in München oder abends in Sydney trainiert. Das stärkt den Community-Gedanken der Marke. Mitglieder können sich über dieselben Übungen austauschen, unabhängig davon, in welchem Land sie trainieren. FS8 möchte damit bewusst ein internationales Netzwerk schaffen und das Studio als sogenannten „Third Place“ etablieren: einen Ort neben Zuhause und Arbeitsplatz, an dem Gemeinschaft entsteht. Regelmäßig organisiert das Studio gemeinsame Events – von Community Walks über spezielle Männerabende bis hin zu Pilates-&-Wine-Veranstaltungen. Ergänzt wird das Angebot durch Rooftop-Pilates mit Blick über München.
Pilates trifft Krafttraining
Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist der Einsatz deutlich schwererer Gewichte als in klassischen Pilates-Studios. Während vielerorts lediglich Hanteln mit ein bis zwei Kilogramm verwendet werden, kommen bei FS8 Gewichte bis zu zehn Kilogramm zum Einsatz. Das erweitert das klassische Pilatestraining um einen echten Kraftaspekt. Besonders für den Aufbau von Muskelmasse, Knochendichte und einen aktiven Stoffwechsel gilt Krafttraining heute als wichtiger Bestandteil eines ganzheitlichen Gesundheitskonzepts. Die Verbindung aus kontrollierten Pilates-Bewegungen und funktionellem Widerstandstraining spricht dadurch sowohl erfahrene Sportler als auch Fitness-Einsteiger an.

Ein Studio für alle
Bemerkenswert ist außerdem die Ausrichtung auf eine Zielgruppe, die in Pilates-Studios bislang eher selten vertreten ist: Männer. Große Bildschirme zeigen während des Trainings jede Übung an und erleichtern die Orientierung. Dadurch müssen Teilnehmer nicht ständig andere Kursteilnehmer beobachten, sondern können sich auf ihre eigene Bewegung konzentrieren. Ergänzt wird das Konzept durch den bewussten Verzicht auf Spiegel. Statt das eigene Spiegelbild zu kontrollieren, sollen die Teilnehmer lernen, ihren Körper und ihre Bewegungen besser wahrzunehmen. Die Trainer korrigieren dabei individuell die Ausführung. Auch das Studiodesign folgt diesem Gedanken. Statt typischer Pastelltöne dominieren neutrale Farben und eine moderne, reduzierte Gestaltung, die bewusst geschlechterübergreifend wirken soll.
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Bilder: ©FS8 München
