Wer nach Chengdu reist, sollte eines besser nicht tun: hetzen. Die Hauptstadt der Provinz Sichuan gehört zwar zu den modernsten Wirtschaftsmetropolen Chinas, pflegt aber eine Lebensphilosophie, die Zeit zum Genießen lässt. Zwischen jahrtausendealter Geschichte, berühmten Pandas und einer der spannendsten Küchen weltweit zeigt sich Chengdu von einer überraschend entschleunigten Seite. Das Radisson Collection Hotel, Hi-Tech Zone Chengdu bietet den idealen Ausgangspunkt diese faszinierende Stadt zu entdecken.

Kaum eine andere Stadt ist so eng mit den schwarz-weißen Bären verbunden wie Chengdu. Bereits am Flughafen begrüßt eine riesige Panda-Installation die Besucher, an Bushaltestellen lächeln die Tiere von Werbetafeln, in Parks wachsen Panda-förmige Hecken und selbst auf Gehwegen tauchen ihre Pfotenabdrücke auf.

Ein Besuch der Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding gehört deshalb zu jedem Chengdu Aufenthalt dazu. Rund zehn Kilometer nördlich der Innenstadt befindet sich das weltweit führende Forschungs- und Zuchtzentrum für Große Pandas. Mehr als 200 Große Pandas und rund 160 Rote Pandas leben auf dem weitläufigen Gelände. Die Tiere sind inzwischen zwar nicht mehr akut vom Aussterben bedroht, ihre Fortpflanzung bleibt jedoch eine Herausforderung. Weibchen sind nur etwa 15 Tage im Jahr fruchtbar und leben lieber allein. Auch die Männchen benötigen mitunter Unterstützung: Da sie auf den Hinterbeinen oft wenig stabil sind, trainieren die Tierpfleger gezielt ihre Muskulatur, damit sie während der kurzen Paarungszeit bessere Chancen haben.
Wer die Pandas besonders aktiv erleben möchte, sollte früh am Morgen kommen oder Chengdu im Frühjahr oder Herbst besuchen. Dann tollen die Tiere draußen durch ihre Gehege, klettern auf Bäume oder spielen miteinander. Mit etwas Glück lassen sich auch besonders rührende Momente beobachten: etwa eine Panda-Mutter, die ihre Zwillinge säugt, oder ein Panda, der sich genüsslich an Baumstämmen den Rücken kratzt.
Auf den Spuren der Drei Reiche
Nicht weniger beeindruckend ist der Wuhou-Schrein, eine der bedeutendsten historischen Sehenswürdigkeiten Chengdus. Die weitläufige Gartenanlage ist Zhuge Liang gewidmet, dem legendären Strategen der Zeit der Drei Reiche, dessen Name in China bis heute als Synonym für Weisheit und Genialität gilt. Doch auch ohne Vorkenntnisse der chinesischen Geschichte lohnt sich der Besuch.
Geschwungene Dächer, kunstvolle Steinfiguren, jahrhundertealte Bonsais, Teiche mit Koi-Karpfen und schattige Bambusalleen schaffen eine meditative Atmosphäre. Besonders beliebt ist eine malerische Allee mit roten Mauern und den darüberhängenden sattgrünen Bambuszweigen. Das intensive Farbspiel aus Rot, Grün und grauem Steinweg zählt zu den meistfotografierten Motiven Chengdus und ist auf chinesischen Social-Media-Kanälen allgegenwärtig.
Eine Stadt, die schmeckt
Chengdu trägt nicht ohne Grund den UNESCO-Titel „City of Gastronomy“. Die Küche Sichuans gehört zu den abwechslungsreichsten Chinas und überrascht weit über die bekannte Schärfe hinaus mit einer beeindruckenden Aromenvielfalt. Wer allerdings süß-saure Ente oder gebratene Nudeln erwartet, wird schnell feststellen, dass die authentische Sichuan-Küche ganz anders schmeckt. Stattdessen dominieren komplexe Kombinationen aus süß, salzig, säuerlich, scharf und Umami. Besonders charakteristisch ist der berühmte Sichuan-Pfeffer, der nicht nur würzt, sondern auf der Zunge ein leicht betäubtes Gefühl hinterlässt – für viele europäische Besucher zunächst ungewohnt, aber genau das macht seinen Reiz aus.
Natürlich gehört auch ein klassischer Hot Pot zu einem Chengdu-Besuch. Im Restaurant Chuanxi Bazi Hotpot landen hauchdünn geschnittenes Rindfleisch, Gänsedärme und weitere Innereien im brodelnden Topf. Zum Abschluss sorgen Reiskuchen, geeistes Kräutergelee oder süßer Tofu-Pudding für die nötige Abkühlung.

Wer traditionelle Sichuan-Küche mit Michelin-Empfehlung probieren möchte, sollte das Yongle Restaurant besuchen. Spezialitäten zeigen, wie facettenreich die regionale Küche sein kann. Serviert werden beispielsweise scharf gewürzte Kaninchenstücke mit getrockneter Mandarinen-Schale oder in Klebreis gehüllte Fleischbällchen.

Wie kreativ sich europäische und chinesische Kochkunst ergänzen können, beweist das Four-Hand Culinary Duet im Radisson Collection Hotel, Hi-Tech Zone Chengdu. Gemeinsam kreieren Küchenchef Steven Qiu, Spezialist für moderne Sichuan-Küche, und Chef William Yan aus dem Radisson Collection Hotel Lingang Shanghai Gerichte, die französische, italienische und chinesische Kochtechniken miteinander verbinden. So trifft beispielsweise klassisch gebratene französische Foie Gras auf italienische Arancini, verfeinert mit einer leichter interpretierten Gongbao-Sauce und kandierten Feigen aus Chengdu.

Nimm dir Zeit für Chengdu
So aufregend Chengdus Sehenswürdigkeiten und Küche auch sind – das eigentliche Lebensgefühl der Stadt entdeckt man erst, wenn man einen Gang herunterschaltet. Am Ufer des Tiexiang Temple Riverfront sitzen Einheimische stundenlang bei Jasmintee zusammen.
Im Chen Jin Teahouse gehören traditionelle Teezeremonien ebenso zum Programm wie die berühmte Gesichtswechsel-Kunst der Sichuan-Oper. Die Lebensphilosophie der Stadt bringt ein Spruch am Chen Jin Teahouse treffend auf den Punkt: „Das Leben ist lang – warum also Eile?“

Radisson Collection Hotel, Hi-Tech Zone Chengdu – das passende Zuhause für Entdecker
Nach einem Tag zwischen Pandas, Tempelanlagen und kulinarischen Entdeckungen bietet das Radisson Collection Hotel, Hi-Tech Zone Chengdu den passenden Rückzugsort.
Das luxuriöse Hotel erstreckt sich über die Etagen 31 bis 46 des 192 Meter hohen Cloud Yunduan Towers und eröffnet aus seinen 178 Zimmern und Suiten beeindruckende Ausblicke über die Skyline Chengdus, den Jinjiang-Fluss und bei klarer Sicht sogar bis zu den schneebedeckten Bergen am Horizont.
Schnell zum Luxus: radissonhotels.com
Bilder: ©Radisson Collection Hotel, Hi-Tech Zone Chengdu, Jessica Bachmann
