Drei Brüder, ein Traum – Das Santre Dolomythic Home in Südtirol

Hoch über Brixen, am sonnigen Hang von St. Andrä, ist ein Ort entstanden, der alpinen Rückzug neu zelebriert. Das Santre Dolomythic Home verbindet klare Architektur mit regionaler Verwurzelung, modernes Design mit familiärer Geschichte. Hinter dem Konzept stehen drei Brüder, die nicht nur ein Hotel geschaffen haben, sondern ein durchdachtes Gesamterlebnis – geprägt von Südtiroler Handwerk, Liebe zum Detail und dem Anspruch, Vertrautes neu zu denken.

Santre – das klingt fast Französisch. Tatsächlich aber steckt im Namen viel Südtiroler Heimat. „San“ steht für St. Andrä, den Ort. „Tre“ ist das italienische Wort für drei. Gemeint sind die drei Brüder, die das Haus führen: Andreas, der Älteste, mit Gespür für Gastgeberkultur. Christian, der Zahlenmensch im Backoffice. Und Alex, der Kreative – alle drei Visionäre mit Weitblick.

Santre Dolomythic Home
Andreas, Alex und Christian Goller

Gemeinsam mit ihrer Familie leiteten sie lange den traditionsreichen Gasser Hof, nur einen Steinwurf vom Santre entfernt. Doch der Wunsch, ein eigenes Projekt zu realisieren, wuchs im Laufe der Jahre. Als sich die Gelegenheit bot, auf einem steilen Hanggrundstück unterhalb von St. Andrä neu zu bauen, war den dreien klar: Jetzt oder nie. In nur 14 Monaten entstand hier ein Designhotel, das konsequent auf Regionalität setzt – von Südtiroler Architekten über heimische Handwerksbetriebe bis hin zu lokalen Produzenten.

Upside Down – Rezeption oben, Suiten unten

Die besondere Hanglage wurde dabei nicht nur berücksichtigt, sondern bewusst inszeniert. Der Eingang befindet sich im obersten Stockwerk: Gäste betreten das Hotel, gelangen direkt zur Rezeption und blicken durch eine großzügige Glasfront hinaus über Brixen bis hin zu den Dolomiten. Die darunterliegenden Suiten schmiegen sich terrassenförmig in den Hang und eröffnen ebenfalls spektakuläre Ausblicke.

Andreas, Alex und Christian Goller

Auch bei den verbauten Materialien zeigt sich die tiefe Verbundenheit mit der Region. Der markante Stein an der Rezeption stammt aus der umliegenden Bergwelt. Ein Baum, der einst auf dem Grundstück stand, findet sich heute als Tisch im eleganten Weinkeller, in Wandobjekten und in zahlreichen Designelementen im gesamten Haus wieder. Viele Details erzählen Geschichten. So wurde eine alte Stalltür aus Familienbesitz in die gemütliche Stube integriert, die heute als Rückzugsort dient – etwa für Gäste mit Hund, die dort frühstücken oder zu Abend essen können.

Ein besonderes Highlight verbirgt sich im Zentrum des Hauses: Entlang des offenen Liftschachts erstreckt sich ein beeindruckendes Streetart-Kunstwerk des Wiener Künstlers Golif über mehrere Etagen. Der „Riese von St. Andrä“, eine eigens geschaffene Figur, begleitet Gäste visuell durch das Gebäude.

Drei Linien als Signatur – Santre Dolomythic Home

Das Logo des Hauses – drei klare Linien – steht für die drei Brüder. Es taucht überall auf: im Geländer, im Boden, in Stoffen, auf dem Service und in architektonischen Details. Sogar in der Bar-Karte spiegelt sich die Symbolik wider: Jede Kategorie bietet drei alkoholische Signature-Drinks und zwei alkoholfreie symbolisch für die drei Geschwister und ihre Eltern. Klassiker wie ein Limoncello Spritz werden als „Sunshine Love“ neu gedacht – vertraut, aber überraschend anders. „Es ist einfacher, etwas Bekanntes neu zu erleben, als komplett Fremdes zu probieren“, erklärt Barmanager Felix. Raritäten, wie ein streng limitierter Talisker 43 Years Expedition Oak stehen ebenso auf der Karte wie ausgefeilte alkoholfreie Alternativen. Das Thema Mocktails wird hier nicht als Trend belächelt, sondern ernst genommen – mit viel Entwicklungsarbeit und Leidenschaft. Und so stößt man mit besonders fotogenen Drinks am Kamin der bar.67 an, spielt Billard oder lauscht einfach den Klängen der mehrfach in der Woche gebotenen Livemusik – fernab alpiner Klischees, stattdessen mit Songs von Depeche Mode oder den Dire Straits.

An warmen Sommerabenden verlagert sich das Geschehen auf die Terrasse. Mit freiem Blick auf die Dolomiten wird sie zum perfekten Ort für einen Sundowner oder für ein Dinner aus der Küche von Chefkoch Simon: Allabendlich präsentiert er drei Menüs: traditionelle Südtiroler Gerichte mit modernem Twist, ein vegetarisches Menü und die Fine Dining Experience. Die Maxime dabei: Jedes Gericht soll „ein kleines Kunstwerk“ sein, ohne abgehoben zu wirken. Die Produkte dafür kommen selbstverständlich auch aus der näheren Umgebung.

A propos Umgebung: Im Winter bietet das Hotel einen Shuttle-Service zum nur fünf Minuten entfernten Skigebiet Plose an, das mit seiner Höhe von bis zu 2.505 Metern und knapp 45 Pistenkilometern punktet. Größere Skigebiete wie die Val Gardena und die zugehörige Sellaronda oder der Kronplatz sind mit dem Auto in einer Dreiviertelstunde zu erreichen. Im Sommer hingegen lädt die Umgebung zu ausgiebigen Wanderungen oder Mountainbike Touren, die aktive Erholung mit eindrucksvollen Ausblicken verbinden.

Das atemberaubende Panorama erlebt der Gast auch auf seinem Zimmer, wobei es im Santre Dolomythic Home gar keine Hotelzimmer gibt – nur Suiten. Die höchste Zimmerkategorie bietet sogar private Sauna und Whirlpool mit Dolomitenblick. Familien profitieren von durchdachten Raumkonzepten mit getrennten Schlaf- und Badezimmern. Für Kinder stehen Spielbereiche und ein eigener Pool zur Verfügung – alles harmonisch integriert und bewusst zurückhaltend gestaltet. Erdige Farbtöne wie Grau und dunkles Grün sowie viel Holz sorgen für eine warme, ruhige Atmosphäre.

Entspannen mit der Kraft der Natur

Währenddessen finden Erwachsene im Infinitypool Entspannung, der scheinbar nahtlos in die Berglandschaft übergeht. Der angrenzende Naturteich bietet nach der Sauna eine erfrischende Abkühlung.

Auch im beeindruckenden Spa setzt man schließlich auf die Kraft der Natur. Neben klassischen Massagen gibt es besondere Treatments mit Räucher-Ritualen, Natursteinen und bewusst gesetzten Details. Gäste wählen zu Beginn einen Stein, der sie durch die Behandlung begleitet. Das Therapeutenteam beeindruckt mit Feingefühl und Professionalität – spürbar ist auch hier: Leidenschaft statt Routine. Yoga- und Pilatesstunden finden im lichtdurchfluteten Seminarraum statt – freilich auch hier mit Blick auf die Berge. Kurzum: Im Santre Dolomythic Home erreicht jeder den Gipfel der Entspannung.

Schnell zum Luxus: santre.it

Bilder: ©Hannes Niederkofler, Florian Andergassen

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