Angelique Kerber im Interview – Tennis mit Ole Lynggaard

Angelique Kerber schmückt sich nicht nur gerne mit Pokalen und anderen Trophäen, auch edle Schmuckstücke haben es der Gewinnerin von drei Grand Slam Turnieren angetan. Kein Wunder, dass sich die Wimbledon-Siegerin über ihre neue Kooperation mit Ole Lynggaard Copenhagen freut. Im Interview verrät sie, wie sie sich ihre aktuelle Saison vorstellt und ob sie ihre Tenniskarriere bald gegen die einer Schmuckdesignerin eintauscht.


Fast and Luxurious: Angelique, wie kam die Verbindung mit dem Kopenhagener Schmuck-Unternehmen zustande?

Angelique Kerber: Ich bin Fan der Lynggaard-Schmuckstücke und trage schon lange einen ihrer kleinen Elefanten als Glücksbringer. Schmuck ist eine ganz persönliche Sache, die man auf der Haut trägt, da muss es auch vom Gefühl her stimmen. Familie Lynggaard kam dann auf mich zu, hat mich nach Kopenhagen eingeladen, mir das Unternehmen gezeigt, mich herzlich willkommen geheißen. Das hat einfach rundherum gepasst, für mich ist das eine ganz spezielle Partnerschaft, die mich stolz macht.

Haben Sie im Rahmen dieser Partnerschaft denn nun auch mal selbst die Möglichkeit, Schmuckstücke zu designen?

Angelique Kerber: Das wäre bestimmt spannend, das in Zukunft einmal auszuprobieren. Aber ich glaube, das überlasse ich lieber den Profis. Ich finde den Prozess aber ungemein spannend, da braucht man doch sehr viel Erfahrung und eine spezielle Linie. Und gerade die haben die Stücke von Ole Lynggaard, es designen schließlich nur Ole Lynggaard und seine Tochter Charlotte die unverkennbaren Objekte. Mich fasziniert, wie viel Leidenschaft und auch Geduld im Anfertigen des Schmucks steckt.

Designerin Charlotte Lynggaard (Mitte) und Angelique Kerber (2.v.r.): Zwei Meisterinnen ihres Fachs deren Werte die beiden Frauen verbinden. Disziplin, Geduld und eine positive Einstellung.

Nachdem wir jetzt nun über Ihre Ambitionen in Sachen Schmuckdesign gehört haben, wie verhält sich das bei Ihrem neuen Partner umgekehrt: Sind die Lynggaards Tennis-Cracks?

Angelique Kerber: Ja, die Familie ist sehr tennisinteressiert, geradezu begeistert von dem Sport. Bei meinem Besuch in Kopenhagen haben wir auch gemeinsam Tennis gespielt. Da es sich um eine relativ große Familie handelt, gehen ihnen die Tennis-Partner auch nie aus.

ole lynggaard

Können die Schmuckstücke von Ole Lynggaard ein guter Glücksbringer für Roland Garros sein? Oder anders gefragt, wie sehr träumen Sie noch vom „Career Slam“, also dem Gewinn aller vier Grand Slam Turniere im Laufe der Karriere? Nur der Titel in Paris fehlt Ihnen noch…

Angelique Kerber: Da möchte ich mir selbst nicht so viel Druck auferlegen. Wenn es klappt wäre das natürlich wunderbar. Allerdings ist mein Ziel vielmehr, ein konstant gutes Jahr zu spielen, als nur einzelne Highlights herauszupicken. Am Ende des Jahrs möchte ich einfach zufrieden zurückblicken können.

Derk Hoberg und Angelique Kerber
Angelique Kerber und Derk Hoberg

Nun läuft Ihr Sponsorenvertrag-Vertrag mit Ole Lynggaard für drei Jahre. Dürfen sich die deutschen Tennisfans auch Hoffnung machen, dass Sie auch noch so lange aktiv auf der Tour unterwegs sind?

Angelique Kerber: Da möchte ich jetzt keine Prognosen wagen, irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, an dem die Karriere zu Ende geht. Momentan ist der aber tatsächlich noch sehr weit weg.

Neben den Schmuckstücken Ole Lynggaards, was ist wahrer Luxus für Sie?

Angelique Kerber: Eindeutig Zeit. Zeit für meine Familie, meine Freunde. Zu Hause zu sein, nicht ständig auf die Uhr schauen zu müssen, das ist für mich Luxus. Diese Zeit genieße ich und die nehme ich mir für mich.

Schnell zum Luxus: www.olelynggaard.com

Mehr zum Thema luxuriöse Sponsoren: PS Kunst – Wenn der Porsche zur Leinwand wird

Bilder: ©Ole Lynggaard Copenhagen und BrauerPhotos / S.Brauer